Schädlingsbekämpfung


Wir arbeiten nach internationalen Standards

Das Vorurteil, Schädlinge hätten etwas mit Unsauberkeit zu tun, hält sich bis heute hartnäckig. Ein Befall kann aber jeden jederzeit treffen, niemand ist davor sicher.

Als Schädlingsbefall bezeichnet man das unerwünschte Auftreten von Schädlingen an oder in von Menschen bewohnten oder genutzten Bereichen: Beispielsweise in Wohnungen, gewerblichen Immobilien, der Vorratshaltung oder in Land- und Forstwirtschaft.

Folgen eines Schädlingsbefalls

  • Insekten- bzw. Schädlingsbefall kann ihr Ansehen bei Kunden und Freunden dauerhaft schädigen.
  • Je nach Schädlingsart kann es zu beschädigtem Eigentum wie Möbeln, Kleidung, verdorbenen Nahrungsmitteln, sowie im schlimmsten Fall zu Erkrankungen führen.
  • In Firmen und Betrieben sind mögliche Folgen ein dauerhafter Imageverlust bei ihrem Kunden, der zu erheblichen Umsatzrückgängen führen kann.

Die zu verhindern gehört zu unseren Aufgaben, professionel, zügig und vor allem diskret! Wir bestimmen vor Ort die Schädlingsart, bieten Monitorin nach HACCP an und beseitigen die Schädlinge.

Petra Anders

24 Std. Notdienst

0700/36055099



Schädlinge

Desinfektion

Tiere werden als Schädling bezeichnet, wenn sie wirtschaftliche Güter befallen, Vorräte in ihrem Wert mindern oder unbrauchbar machen, oder das Wohlbefinden oder die Gesundheit des Menschen und seiner Haustiere beeinträchtigt. Derartige Schädlinge lassen sich unterschiedlichen Gruppen zuordnen.

Als Materialschädlinge werden Tiere bezeichnet die pflanzliche und tierische Materialien schädigen können. Oft werden sehr hochwertige Güter wie Teppiche, Pelze, Wollprodukte, Bücher und Ähnliches befallen. Durch Loch- und Schabefraß können große Schäden entstehen. Die Schädlinge werden häufig erst entdeckt, wenn der Befall schon sehr stark ist. Bei Kleidungsstücken, die länger unbeobachtet im Schrank hängen, können sich z. B: Motten ungehindert vermehren

  • Ratten & Mäuse
  • Speckkäfer
  • Pelzkäfer
  • Teppichkäfer
  • Kleidermotte

Als Gesundheits- und Hygieneschädlinge werden Tiere bezeichnet, die durch Kontakte, durch ihre Ausscheidungen oder die Lebensmittelkontamination, Krankheiten sowie Allergien verursachen können.

  • Hausstaubmilben
  • Schaben
  • Fliegen
  • Mäuse
  • Ratten
  • verwilderte Haustauben
  • Bettwanzen

Als Vorratsschädlinge werden Tiere bezeichnet, die Nahrungs- und Genussmittel entweder schon beim Transport oder bei der Lagerung befallen. Silos, Lagerräume oder Getreidespeicher sind stark gefährdet, desweiteren richten bei der Bevorratung im Haushalt auch Käfer und Motten erheblichen Schaden an. Durch die Aufbewahrung bestimmter Lebensmittel über einen langen Zeitraum kann es zu einer Massenvermehrung der Schädlinge kommen. Hierbei werden nicht nur durch den Fraß, sondern auch durch den Kot, die Gespinste und andere Sekrete der Tier, Schäden verursacht.

  • Mäuse
  • Brotkäfer
  • Kornkäfer
  • Lebensmittelmotter

Als Lästlinge werden Tiere bezeichnet die für den Menschen nicht gefährlich, ihre Anwesenheit jedoch als störend empfunden wird.

  • Wespen
  • Fliegen
  • Ameisen
  • Kellerasseln
  • Silberfische

Parasiten

Parasiten ernähren sich auf Kosten eines Wirtes ohne diesem einen Vorteil zu bieten. Sie können außerhalb des Wirtes oder ständig in ihm leben, wie einige Milben- und Wurmarten. Viele parasitisch lebende Tiere suchen den Wirt nur zur Nahrungsaufnahme auf. Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Anderes werden auf diese Art auf den Wirt übertragen.

  • Flöhe
  • Bettwanzen
  • Vogelmilbe

Schadnager

Desinfektion

Ratten und Mäuse übertragen im schlimmsten Fall gefährliche Krankheiten.

Ratten oder Mäuse, so niedlich sie als speziell gezüchtete Haustiere sind, in der Realität sind sie weder süß noch niedlich sondern extrem widerstandsfähig und oftmals Überträger gefährlicher Krankheiten, wie dem Hantavirus. Beschädigungen an Gebäudesubstanz, Mobiliar und Lebensmittel sind die Folgen, wenn sie in unseren Lebensraum eindringen und sich dort einrichten.

Schadwirkung

Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen freilebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge. Der in der Landwirtschaft durch sie verursachte Schaden ist enorm, so dass gegen sie Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Zudem treten sie in Gartenanlagen auf, wo besonders Wurzeln und Knollen angenagt werden. Auch Gebäude werden in Mitleidenschaft gezogen, weil diese Nager Wasser- und Abwasserleitungen beschädigen können. Zudem ist die Verbreitung von Krankheitserregern durch die Ratten ein Problem, nach der Schädlingsbekämpfung müssen die Räume zusätzlich desinfiziert werden.

Krankheitsübertragung

Freilebende Ratten können, ebenso wie nahezu alle anderen Tiere, als Vektoren direkt oder indirekt diverse Krankheitserreger mit den von ihnen ausgelösten Krankheiten übertragen. Über den Rattenfloh (Xenopsylla cheopis), der durch seinen Biss auch Menschen mit dem Bakterium Yersinia pestis infizieren kann, können freilebende Ratten indirekt Überträger der Pest sein. Ob die Epidemien in der Antike und vor allem im Mittelalter in Europa (Schwarzer Tod) jedoch wirklich auf dieses Bakterium und den damit verbundenen Übertragungsweg zurückzuführen sind, wird heute angezweifelt. Möglicherweise handelte es sich um eine virale Infektion. Freilebende Ratten sind neben anderen kleinen Nagern Reservoirwirte für diverse Borrelienarten (Bakterien), die dann von Vektoren wie z.B. Zecken auf Tier und Mensch übertragen werden können.

Rattenbekämpfung

Betreiber von abwassertechnischen Anlagen sind nach den deutschen Unfallverhütungsvorschriften zur Rattenbekämpfung verpflichtet.  Dies betrifft vor allem die Kommunen und Abwasserzweckverbände. Grund dieser Vorschrift ist die Bekämpfung der Weil-Krankheit. Freilebende Ratten werden mit Giftstoffen bekämpft (Rodentizide).  Die für Ratten entwickelten Giftstoffe (insbesondere Cumarinderivate) behindern die Blutgerinnung.  Fraßköder, die den sofortigen Tod der Tiere herbeiführen, werden in der Regel von weiteren Ratten gemieden.

Ratten

Desinfektion

Die Wanderratte ist sehr anpassungsfähig. Sie ist ein soziales Tier, lebt in Gruppen von 50 bis 60 Individuen die zumeist aus einem Männchen und mehreren Weibchen und Jungtieren bestehen. Ihr Revierverhalten ist ausgeprägt. Die Angehörigen einer Gruppe erkennen sich am Geruch. In Gruppen von Wanderratten können Erfahrungen, die einzelne Gruppenmitglieder gemacht haben, an andere Mitglieder weitergegeben werden.

Im Freiland baut die Wanderratte Erdhaufen mit Gängen, die zu den Nest- und Vorratskammern führen. In Gebäuden befinden sich die Nester meist in Zwischendecken und Hohlräumen, aber auch in locker gestapelten Materialien. Im Freiland wird eine Wanderratte meist kaum älter als ein Jahr. Die Weibchen werden von mehreren Männchen gedeckt, ein Weibchen bringt im Laufe ihres Lebens 6 bis 8 Würfe mit etwa 40 Jungen zur Welt. Die nackt und blind geborenen Jungen öffnen am 15. Tag die Augen. Sie werden ca. drei Wochen gesäugt und werden nach 6 bis 7 Wochen selbständig. In einem Nest können mehrere Weibchen gleichzeitig einen Wurf großziehen. Wenn die Mutter ausfällt, übernimmt ein anderes weibliches Tier die Brutpflege. Die Jungtiere haben ein ausgeprägtes Spielverhalten. Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen freilebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge.

Bei der Pest spielte die Wanderratte in Europa keine große Rolle. Zwar wird sie vom Rattenfloh Xenopsylla cheopis auch als Wirt angenommen, sie kann somit als Überträger wirken, aber zur Zeit der großen Pestepidemien (erste große Welle: Schwarzer Tod) des ausgehenden Mittelalters war sie in Europa kaum verbreitet. Weiterhin kommen freilebende Wanderratten auch als mechanische Vektoren für die verschiedensten Krankheitserreger in Betracht. Sie sind eindeutig als Überträger von Typhus, Cholera, Ruhr, Tuberkulose, Trichinose, Leptospirose, Maul- und Klauenseuche und von Fadenwürmern festgestellt.

Freilebende Wanderratten sind neben anderen kleinen Nagern ebenfalls Reservoirwirte für diverse Borrelienarten (Bakterien), die dann auch von Vektoren wie z. B. Zecken auf Tier und Mensch übertragen werden können. Andere Erreger können durch Urin und Kot der Ratten per Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion übertragen werden.

Mäuse

Hausmaus:

Desinfektion

Die Hausmaus hält keinen Winterschlaf, sie kann jedoch bei Frost und Futterknappheit in einen Erstarrungszustand fallen. Die in der Nähe des Menschen lebende Hausmaus betreibt, besonders wenn sie sich dort leicht und regelmäßig Nahrung beschaffen kann, eine nicht so ausgiebige Vorratshaltung. Die Hausmaus ist in der Nähe des Menschen meist nachtaktiv. Nur wenn sie sich sehr sicher fühlt, verlässt sie auch tagsüber ihr Versteck.

Hausmäuse sind neben den Ratten hinsichtlich ihres Sozialverhaltens (speziell des Eintrageverhaltens) und ihres Erbgeschehens die am besten untersuchten Säugetiere. Sie verständigen sich untereinander einerseits durch geruchliche Merkmale, andererseits durch Ultraschall-Laute. Besonders bei Nestlingen kann man das leise Knacken der Stimmlippen deutlich hören, wenn sie (für Menschen unhörbare) Ultraschall-Laute produzieren. Neuesten Studien zufolge wird die Kommunikation über Ultraschall auch in der Balz eingesetzt. Dabei "singen" die Männchen individuelle, immer wiederkehrende Melodiethemen, die eine ähnliche Qualität wie die junger Singvögel haben. Freilebende Hausmäuse bewegen sich im ihnen bekannten Gelände auf festen, durch den Geruch gekennzeichneten Bahnen, die man im Freiland auf Rasen gelegentlich als regelrechte Trampelpfade wahrnehmen kann.

Als sehr anpassungsfähiges Tier gilt die freilebende Hausmaus gemeinhin als Nahrungsmittelschädling. Hausmäuse sind neben anderen kleinen Nagern ebenfalls Reservoirwirte für diverse Borrelienarten (Bakterien), die dann von Vektoren wie z.B. auch schon in Vorgärten vorkommenden Zecken auf Tier und Mensch übertragen werden können.


Wühlmaus:

Die Wühlmaus ist tagaktiv. Sie lebt in größeren Kolonien, ohne dabei sehr sozial zu sein. Der Bau besteht nicht nur aus dem reichverzweigten Gangsystem, das sie größtenteils sehr flach unter der Erdoberfläche anlegt, sondern auch aus einer großen Vorratskammer und einer oder zwei mit Gras gepolsterten Nestkammern.

Die Erdhaufen der Schermaus sind unterschiedlich groß, eher flach und die aufgeworfene Erde ist sehr fein. Die Grabaktivitäten der Maus sind hier recht leicht erkennbar durch einen am Grat der Erdaufhäufung befindlichen kleinen Erdriss, der sich immer entlang der Grabrichtung windet. Die Erde wird an den Eingängen abgelegt und ähnelt flachen Maulwurfshügeln. Die Menge verwühlter Erde kann sehr groß sein.

Die Schermaus hat die Angewohnheit, jedes Loch in ihrem Bau innerhalb kurzer Zeit wieder zu verschließen. Die Gänge der Schermaus sind hoch-oval, im Gegensatz zu Maulwurfgängen, die rund sind. Die Wühlmaus hält keine Winterruhe und legt rechtzeitig Futtervorräte für diese Jahreszeit an. Meist sind dies kleine, säuberlich aufgeschichtete Wurzelstücklein, die ganze Kammern füllen können. Die Wühlmaus frisst hauptsächlich Pflanzenteile, wie Löwenzahn, Klee, saftige Wurzeln, Knollen und Blumenzwiebeln, aber auch Insekten und andere Wirbellose.

Da der Lebensraum der natürlichen Feinde der Wühlmaus (Füchse, Mauswiesel, Eulen, Greifvögel) zunehmend schwindet, können sie in der Landwirtschaft gewaltige Schäden anrichten. Unter für sie günstigen Umweltbedingungen kann es zu Massenvermehrung mit entsprechenden Folgen für Kulturpflanzenbestände kommen. Die Schadwirkung der Wühlmaus ist besonders durch Wurzelfraß im Grünland, in Spargelanlagen, in Obstanlagen bzw. bei Gehölzen und auch gelegentlich in Kleingärten von Bedeutung. Insbesondere bei den Kleingärtnern sind diese Tiere sehr unwillkommen, da sie dort schon bei geringem Vorkommen einen beträchtlichen Schaden anrichten. In der Landwirtschaft sind Ausfälle bis zu 50 % bei Neuanlagen keine Seltenheit. Befallen werden vor allem frische, saftige Wurzeln von Obst-, Laub- und Nadelbäumen, Ziergehölzen, Gemüse (Möhren), aber auch Gräsern und krautigen Pflanzen. Auch Fallobst gehört mit zum Nahrungsspektrum.

Bettwanzen

Bettwanzen

Desinfektion

Jahrzehntelang führten Bettwanzen in den Industriestaaten ein Schattendasein. Seit etwa zehn Jahren sind sie jedoch sowohl in Europa als auch in Australien, Kanada und den USA wieder auf dem Vormarsch. Die Ursache für das Wiederaufflammen sind unklar und werden kontrovers diskutiert (z.B. zunehmender Reiseverkehr, verminderter Einsatz von Insektiziden, Resistenzen gegen Insektizide, Unkenntnis der Bevölkerung).

Bettwanzen treten überwiegend in Privathaushalten und Hotels auf, daneben findet man sie aber auch in Schulen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Obdachlosen- und Studentenwohnheimen, Transportmittel (Bahn, Schiff, Flugzeug), Wäschereien und Kinos.

Aussehen, Entwicklung und Biologie

Erwachsene Bettwanzen sind abgeflacht und rotbraun gefärbt. Frisch geschlüpft bzw. ausgehungert sind sie 5-6 mm lang, vollgesogen können sie 8-9 mm erreichen. Bettwanzen sind flugunfähig, sie verfügen lediglich über ein paar Flügelstummel. Auf der Körperunterseite liegt ein gegliederter Stechrüssel, der zur Nahrungsaufnahme nach vorne geklappt wird. Das Brustschild ist beidseits des kleinen Kopfes bis in die Augennähe verlängert. Männchen und Weibchen unterscheiden sich leicht in Ihrer Körperform.

Erwachsene Bettwanzen werden mehrere Monate alt. Da die Weibchen zeitlebens ca. 2-3 Eier legen, produziert jedes Weibchen im Laufe des Lebens etwa 350-400 Eier, die in der Umgebung festgeklebt werden. Die Eier sind 1 mm lang, anfangs noch weißlich, nach dem Schlüpfen der Eilarven jedoch farblos und durchsichtig. Die Geschwindigkeit der Eientwicklung wird maßgeblich von der Temperatur beeinflusst, bei einer Zimmertemperatur von 20°C beträgt sie ca. zwei Wochen.

Die Entwicklung zur erwachsenen (adult) Bettwanze erfolgt über fünf Larvenstadien (Nymphe). Die Larve ähneln, von der Größe abgesehen, bereits den erwachsenen Tieren. Die ersten Larvenstadien sind nahezu durchsichtig, die späteren Stadien werden allmählich dunkler. Die Färbung hängt vom Ernährungszustand der Tiere ab, da der Darminhalt von außen erkennbar ist. Die Entwicklungsdauer der Larven wird ebenfalls von der Temperatur beeinflusst, bei einer durchschnittlichen Zimmertemperatur von 20°C liegt sie bei 2-3 Monaten.

Sämtliche bewegliche Entwicklungsstadien beider Geschlechter ernähren sich vom Blut des Menschen. Der Vorgang des Blutsaugens beansprucht bei erwachsenen Bettwanzen 10-15 Minuten, bei den einzelnen Larvenstadien entsprechend weniger. Die Blutentnahme erfolgt in der Regel einmal pro Woche. Stehen vorübergehend keine Wirtstiere zur Blutaufnahme zur Verfügung, sind Bettwanzen in der Lage mehrmonatige Hungerperioden unbeschadet zu überstehen. Erwachsene Bettwanzen erreichen ein Alter von 6-12 Monate. Bettwanzen sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber halten sie sich in trockenen Kleinstverstecken, sogenannten Refugien, auf. Über Aggregationspheromone locken sich Bettwanzen unterschiedlicher Entwicklungsstadien gegenseitig an, sodass größere Ansammlungen entstehen. Alarmpheromone, die als Hauptbestandteil Hexenal und Octenal enthalten, veranlassen die schnelle Flucht der Bettwanzen bei drohender Gefahr. Alarmpheromone könnten bei der Ausbreitung von Wanzen in Gebäuden eine Rolle spielen.

Erkennen von Bettwanzenbefall

  • Nächtliche Stiche und Stichreaktionen
  • Blutspuren auf Matratze und Bettlaken
  • Kotspuren an Bettgestell und Lattenrost
  • Kotspuren hinter Bilderrahmen, Tapeten und Fußleistenleisten

Verhaltensregeln für Betroffenen

  • Schädlingsbekämpfer beauftragen
  • Weitehin im betroffenem Zimmer schlafen (verhindert das die Bettwanzen in benachtbarte Räume abwandern)
  • Gerümpelansammlung und Bettkästen vermeiden
  • Es ist unnötig Bettgestell und Matratze zu entsorgen (Gefahr der Verschleppung)
  • Keine Gegenstände aus dem befallenen Raum entfernen

Bekämpfung nur durch Schädlingsbekämpfer

  • Befallsanalyse durch Inspektion (Eiern, Bettwanzen, Häutungsrückstände sowie kleine schwarze Kotspuren)
  • Verschleppung und Ausbreitung von Bettwanzen vermeiden
  • Betten schnellstmöglich zur “bettwanzenfreien Insel” machen
  • Betten gegen neuerlichen Bettwanzenzulauf mechanisch absichern
  • Bettwanzenverstecke im Schlafraum mit Langzeitinsektizide behandelln
  • Ggf. Polstermöbel auch in anderen Räumen behandeln
  • Nach 10-20 Tagen eine zweite insektizide Behandlung durchführen

Ein Bettwanzenbefall sollte erst dann als getilgt betrachtet werden, wenn eineinhalb bis zwei Monate nach der letzten Bekämpfung kein Bettwanzenstich mehr auftritt. Manchmal tritt wochenlang kein Stich auf, obwohl noch Bettwanzen vorhanden sind.

Taubenabwehr

Desinfektion

Jede Stadttaube produziert pro Jahr zehn bis zwölf Kilogramm Kot, dieser wirkt stark ätzend, Verunreinigungen durch Vogelkot verunstalten das Stadtbild und können Schäden an der Bausubstanz verursachen. Das Ungeziefer, das sich im Gefieder der Tauben hält, und die im Taubenkot vorhandenen Erreger können zu Erkrankungen beim Menschen führen. Diesen Problemen nehmen wir uns an.

Wir sind spezialisiert auf:

  • Netz-Systeme
  • Vogelspike-Systeme
  • Bird Free Gel-Systeme
  • Dokumentation über geleistete Maßnahmen und eingesetzte Produkte

Unser Service:

  • Gute Beratung und ausführliche Planung 
  • Schnelle Montage und Wartung
  • Hebebühnenarbeiten
  • Fassadenklettern
  • Begasung
  • Reinigung und Desinfektion von verunreinigten Flächen

Schädlingsbestimmung

Desinfektion

Um effektiv Schädlinge bekämpfen zu können, ist eine präzise Schädlingsbestimmung unabdingbar. Nach der telefonischen Erstaufnahme bietet unser Unternehmen, verschiedene Möglichkeiten der Schädlingsbestimmung und ihrer Bekämpfung an. Zum einen ist unser geschultes Personal Vorort in der Lage, computerunterstützt nahezu jegliche Art von Schädlingen zu analysieren, darüber hinaus haben wir die Möglichkeit in schwerwiegenden Problemfällen unseren hauseigenen Biologen Dr. Fänger von der Firma Killgerm zu Rate zu ziehen. Denn nur klar erkannte Probleme, können fachgerecht bekämpft werden. Unser Fachpersonal informiert Sie anschließend, über alle Ergebnisse und die weiteren möglichen Maßnahmen.

HACCP

Wir arbeiten nach internationalen Standards

Desinfektion

Monitoring nach HACCP bedeutet gezieltes Überwachen einer Örtlichkeit, um bei einem entstehenden Schädlingsbefall sofort eingreifen zu können und meint damit, die Gefahrenanalyse und Kontrolle kritischer Punkte - und zwar auf allen Stufen der Zubereitung, Verarbeitung, Herstellung, Verpackung, Lagerung, Beförderung, Verteilung, Behandlung und des Verkaufs von Lebensmitteln. Dadurch ergibt sich ein Höchstmaß an Sicherheit bei konsequenter Kosten- und Materialminimierung

  • H = Hazard - Gefahr für die Gesundheit 
  • A = Analysis - Untersuchung der Gefährdung
  • C = Critical - kritisch, entscheidend für die Beherrschung
  • C = Control - Steuerung/Lenkung und Überwachung der Bedienung/li>
  • P = Points – Punkte/Schritte (Arbeitsgänge) im Verfahren

Schädlingsbekämpfung für Gewerbe

Desinfektion

Wir bieten individuelle auf Sie zugeschnittene Branchenlösungen für Gewerbekunden - von der Industrie bis zum Lebensmittelbetrieb; hierbei setzen wir auf moderne Monitoringsysteme zur Früherkennung und Vorbeugung nach dem HACCP Prinzip.

Vor allem Auftraggeber in der Lebensmittelindustrie richten ihre gesamten Verfahrensabläufe und Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung nach internationalen Qualitätsstandards aus.

Bei der Bekämpfung von Schädlingen gehen wir mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vor. Mittel zur Schädlingsbekämpfung setzen wir wohldosiert und mit Bedacht ein. Wenn möglich, greifen wir auf natürliche Wirkstoffe zurück. Wir benutzen ausschließlich geprüfte und zugelassene Schädlingsbekämpfungsmittel.

Zu unseren Kunden gehören Firmen aus der Lebensmittelindustrie, der Gastronomie, Discounter, Bäckereien, Fleischereien, Schlachtbetriebe, Molkereien, Kommunen, Zentralläger, Schwerindustrie, chemische Fabriken, Landwirtschaft, Mastbetriebe, Obst und Gemüseerzeuger, Pharmaindustrie, Krankenhäuser, Apotheken, ……

Mit unseren Hygienemanagement-Maßnahmen sind Sie bei Audits von Ämtern, Behörden und Kunden stets auf der sicheren Seite.

Bei HACCP geht es um Lebensmittelsicherheit. Alle Unternehmen, die Lebensmittel herstellen oder mit ihnen umgehen, müssen ein Konzept haben, das ein Höchstmaß an Hygiene mit möglichst geringen Risiken gewährleistet. Nutzen Sie unsere Erfahrung: Mit unserem Wissen und unseren Produkten können wir auch Ihr Unternehmen bei der Umsetzung der Hygienevorschriften unterstützen. Wir sind Ihr Spezialist, wenn es um die Umsetzung eines für Ihr Objekt zugeschnittenes Schädlingsmonitoringsystems geht.

Wir helfen mit einer maßgeschneiderten Servicebetreuung von der Schädlingsprophylaxe über die Bekämpfung bis hin zur Nachsorge um einem erneuten Schädlingsbefall vorzubeugen.

Wir sind Ihr Kammerjäger in allen Fragen der Schädlingsbekämpfung, der Schädlingsprävention und bei der Durchsetzung eines Schädlingsbekämpfungs-monitoringsystems. 


IPM / Integrated Pest Management

Desinfektion

1. Befallsermitttlung

  • Schädlingsnachweis: Mit welchen Tieren haben wir es zu tun? Woher kommen die Schädlinge? Wie stark ist der Befall?
  • Risikoanalyse: Analyse der baulichen Situation, hygienische Mängel

2. Vorbereitung der Behandlung

  • Auswahl des Bekämpfungsverfahren und des einzusetzenden Produkts in Absprache mit dem Kunden
  • Eventuelle bauliche Sanierungsmaßnahmen am oder im Gebäude
  • Dokumentation der Bekämpfung

3. Bekämpfung

  • Fallen und Köderstationen
  • Biologische Bekämpfungsmaßnahmen
  • Thermische Bekämpfung
  • Elektrische Insektenvernichter
  • Begasung
  • Dokumentation über geleistete Maßnahmen und eingesetzte Produkte

4. Erfolgskontrolle nach Nachsorge/ ggf. erneute Behandlung

  • Analyse des Bekämpfungserfolges,
  • Eventuell Nachbehandlung
  • Schädlingsprävention: Verhinderung der Neueinschleppung oder -besiedlung
  • Dokumentation über geleistete Maßnahmen und eingesetzte Produkte

5. Prophylaxe

  • Beratung des Kunden über vorbeugende Maßnahmen durch bauliche Veränderungen, Lagerhaltung, hygienische Maßnahmen, Schädingsmonitoring (Überwachung) etc.
  • Ständige Überwachung der Befallsituation durch geeignete Maßnahmen